Von Hedwig von Beverfoerde:

Seit wir uns als DemoFürAlle mit dem Thema Sexualerziehung in Schule und Kita beschäftigen, haben wir schon eine Menge Grenzüberschreitungen erfahren müssen, aber was derzeit in Berlin für Schulen angeboten wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Unter dem Motto “Alles queer macht der Mai” gibt es den gesamten Mai über für Schulklassen und Kinder sexualisiertes Tanztraining, Workshops im Schwulenmuseum und – als Gipfel des Ganzen – schamloses LSBT-Propagandatheater.

Geboten wird z.B. das Theaterstück “Liebe Welt, seit wann bist du hetero?” inklusive Schulworkshop. Laut Eigenbeschreibung basiert das Stück auf den Erfahrungen und Recherchen der 12(!)-21jährigen Darsteller: “Das Stück ist ein Ausflug in eine verdrehte Welt – eine Welt, in der schwul und lesbisch sein normal und hetero sein irgendwie anders ist”. Im Theaterstück “Das Nacktschnecken-Game” (ab 12 Jahre!) sammeln die beiden männlichen Hauptdarsteller 100 verschiedene Begriffe für Geschlechtsorgane. Das Ergebnis ist äußerst gewaltverherrlichend und durch und durch obszön. In einer anderen Szene “entdecken die beiden erst ihre Körper, dann einander.”

Schamgefühl und Intimsphäre der Kinder und Jugendlichen, die diesen übergriffigen schädlichen Inhalten dank Schulpflicht schutzlos ausgeliefert sind, werden massiv verletzt und der Kinder- und Jugendschutz missachtet. Damit erfüllen die Stücke den Straftatbestand der Jugendgefährdung! Besonders ungeheuerlich ist, dass dieses Projekt vom rot-rot-grünen Berliner Senat und vom Bundesfamilienministerium finanziell gefördert und unterstützt wird.

Wir müssen jetzt einen Proteststurm an die Verantwortlichen in der Berliner Bildungspolitik entfachen. Mailen Sie Ihren Protest an die Berliner Senatsverwaltung für Bildung post@senbjf.berlin.de oder rufen Sie direkt dort an 030/902275050.

Fordern Sie die Beteiligten auf, alle Hebel in Bewegung zu setzen, dieses Projekt sofort zu stoppen. Es darf keine weiteren Schulvorführungen mehr geben! Die Finanzierung sowie die Zusammenarbeit müssen beendet werden. Eine Formulierungshilfe finden Sie hier.

Machen Sie unbedingt auch mit, wenn Sie nicht in Berlin wohnen, denn dieses Projekt soll eigenen Angaben nach “auch in anderen Bundesländern weitergeführt werden.”